Die Zusammenfassung der ersten Trilogy der Heimataerde Saga.

Gotteskrieger – Kadavergehorsam – Unwesen

Autorin: Pen Tell
Gelesen von: Ashlar von Megalon

HEIMATAERDE SAGA

Trilogie Zusammenfassung (Gotteskrieger, Kadavergehorsam, Unwesen)

Als der Theologe Pelagius  vor langer Zeit schrieb, der Mensch sei wesenhaft gut geboren, wusste er von der Düsternis, die, das natürlich Unschuldige, hinab zu reißen vermochte.  Ashlar von Megalon wurde unschuldig geboren. Vielleicht erinnert er verborgen in seinem Innersten, die lichten Tage der Jugend.

Gotteskrieger Cover

Ashlar wurde vom eigenen Bruder aus seiner jugendlichen Geborgenheit gestoßen. Unglücklich in Liebe floh er zu den Templern, die ihn als Servantes aufnahmen. Kaum wuchs ihm ein Bart, als sie Ash in ihre Kreuzzüge sandten. Er ging als Diener und kehrte als Ritter zurück. Er watete durch Blut und Tod, sah wie Kinder fielen und Mütter weinten. Und in all dieser bestialischen Menschlichkeit erinnerte Ash die Liebe.

Nichts ließ ihn vergessen. Ash bat seinen Großmeister um Hilfe und dieser sandte ihn zur Läuterung an den niedrigsten Ort. In ein Land das heimgesucht wurde von unbesiegbaren Blutmenschen. Warum einen Höchsten den Niedrigsten vorwerfen? Von ewiger Dunkelheit umgeben, schlachtete Ash Nacht um Nacht schreckliche Wiedergänger. Bis sein Geist zerrüttet war und er das Schlachten nicht mehr aushielt. Im Wandel, als Aslar sich besann und seiner Liebe ihren Namen „Maria“ zurück gab, in einer schwachen Sekunde, da zerrissen die blutigen Jäger seine Kehle.

Da wurde Ashlar wiedergeboren. War dies sein grausames Schicksal? Hatte der Großmeister ihn deshalb in die Nacht gegeben? Tierischer Instinkt trieb Ash an den Ort seiner Jugend, an den Ort seiner ersten und einzigen Liebe zurück.

Kadavergehorsam Cover

Nach dieser ersten Nacht mit Maria, vermochte die Liebenden nichts mehr zu trennen. Sogar der Tod wich von ihnen, als Ash versucht sich in das Licht des Morgens zu werfen. Wer hatte Ash erschaffen? Wer gab ihm den Gürtel Baphomets und damit das Geschick als furchtbare Nachtkreatur am Tag zu wandeln?

Gemeinsam reisten die Liebenden zurück ins Outremer und versuchten in Jerusalem unter dem Tempel Salomons Frieden zu finden. Aber die Schlachten kehrten mit ihnen zurück. Erst als Jerusalem zurück erobert wurde und Akkon fiel kehrt Ash zurück und gab Maria nach Trani in ein Templerhospiz. Er stand fortan seinem Großmeister zur Seite, gegen Papst und König Phillip. Retten konnte er ihn nicht und musste zusehen, wie sein Herr auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Der Templerorden fiel. Böser Ahnung eilte Ash nach Trani, er wusste, dass er längst zu Maria hätte stehen müssen, sie trug bereits sein Kind unter dem Herzen. Doch als er Trani erreichte, starb Maria in seinen Armen und sein Sohn war verloren.

Unwesen Cover

Ashlar von Megalon schwor Rache. Er nahm die Bürde auf sich, den Fluch des hingerichteten Großmeisters zu erfüllen. Allein, als düsterer Schatten begann seine richtende Reise. In Avignon richtete Ash den verräterischen Papst. Aber seine Heimzahlung barg auch Leben. Hier traf er seine Brüder. Jeder Tod schenkte ihm einen seiner brüderlichen Gefährten.

Zuerst traf Ash in Avignon den Flötenspieler Ansgar von Hucretha und den Gerber Jaques von Périgord, beide durch Folter gezeichnet. Am Jagdschloss Phillip des Schönen rettete er Bruder Nikolaus Berchovesche der sich von Hass zerfressen vor die königliche Jagdgesellschaft warf. König Phillips Prunk vermochte dessen Tod nicht aufzuhalten. Der schöne König starb elendig von Ashlars Hand. Auch dessen zänkischer Sohn Ludwig fiel durch Ashlar. Er schlachtet ihn im Weinkeller. Der zweite Sohn des Schönen forderte sein Erbrecht und nahm so die Schuld des Vaters an. Ashlar fand ihn krank in einem Frauenkloster, gepflegt von Bruder Andreas. Es war einfach den schwachen Lebensfaden zu zertrennen. Bruder Andreas aus Nienbrügge aber schloss sich ihm an. Zurück in Paris traf Ashlar einen Bruder aus alten Tagen, der sich als Turkopole den Templern anschloss. In dessen Geist tobte Hass. Rafim Ibn Husam Al Din rächte seine gemordeten Sprösslinge mit gleicher Vergeltung. Ashlar wusste, dass es nun nur noch einen Blutschuldigen gab.

Er kehrte im frostigen Winter zurück ins Jagdschloss nach Vincennes zum dritten Sohn des Templerzerstörers. Karl lag bereits dem Tod nah zur Seite als Ash an sein Bett trat. Er verlor alle Nachkommen und sein Weib. König Karl wusste, dass er ohne Erbe starb. Schnell war es getan.

Doch dann trat ein fremder Schatten ans Totenbett des Königs. Ein Schatten der Ashlar von Megalon beim Anblick ins Herz stach. Ihm gegenüber stand sein eigener Sohn. Ein stattlicher Wiedergänger in der verhassten Kutte der Johanniter. Zum ersten Mal wich der mächtige Wiedergänger kampflos einen Schritt zurück. Ash spürte seine Bürde weichen und stille Vergebung einkehren. Gemeinsam verließen Vater und Sohn das verlorene Königshaus. In Frieden wollten die Brüder nun dienen.

Aber es wird keinen Frieden für Ashlar von Megalon geben. Nicht für ihn, noch für seinen Sohn oder seine Brüder.

„SIGILLUM MILITUM CHRISTI“

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.